Solarenergie - umweltschonend den hohen Energiepreisen trotzen

Immer noch ist die Nutzung der Solarenergie für viele eine Option, der sie sich nur zögernd annähern. Dabei ist gerade die Solarenergie angesichts der steigenden Energiepreise eine der umweltfreundlichsten Möglichkeiten, um Strom oder Energie zum Heizen und zum Wärmen des Koch- oder Badewassers zu erhalten.

Was viele Menschen der Anschaffung einer Photovoltaikanlage oder das Installieren von Sonnenkollektoren gegenüber immer noch skeptisch sein läßt, ist ihr Ruf ohne Subventionen zu teuer und allenfalls für einige Umweltschützer interessant zu sein. Und doch ist die Solarenergie auf dem Vormarsch, denn die Vorteile gegenüber Kohle und Gas werden allmählich erkannt.

So wuchs die Bilanz der Vertreiber von Photovoltaikanlagen in den letzten dreißig Jahren jährlich durchschnittlich um 34 Prozent. Seit wenigen Jahren wird die Solarenergie endlich auch von Politikern die gebührende Aufmerksamkeit gewidmet, denn angesichts der Erderwärmung und der Erschöpfung fossiler Energien rückt die Solarenergie immer mehr als Alternative nach vorne.

Doch entspricht es der Wahrheit, dass die Solarindustrie immer noch auf Subventionen angewiesen ist, um für den Normalverbraucher erschwinglich zu werden. Dazu gehören Zuschüsse für den Kauf einer Photovoltaikanlage ebenso wie Rückzahlungen und steuerliche Vergünstigungen.

Wer die Anschaffung einer Solaranlage in Erwägung zieht, sollte sich im Voraus über einige Punkte im Klaren sein: Soll die Sonnenenergie für die Erzeugung von Strom genutzt werden oder sind Warmwasser und Heizung wichtiger. Auch beides ist möglich, denn nachträgliche Um- oder Einbauten sind teuer und aufwändig.

Die meisten der Verbraucher entscheiden sich zur Zeit für die Nutzung der Solarenergie zur Erzeugung von Wärme. Hierzu müssen sogenannte Solarkollektoren auf dem Dach des Hauses angebracht werden. Sie sammeln die Energie der Sonnenwärme und geben diese über eine Pumpe an den Wasserspeicher weiter. Sind die Speicher leer, was in unseren Breitengraden gerade im Winter öfters der Fall ist, springt automatisch die Heizanlage an und es wird wieder konventionell geheizt und Wasser erzeugt. Etwa 50% der Energie für die Wärme kann so von der Sonne genutzt werden.

Die andere Form der Nutzung ist die Erzeugung von Strom durch Photovoltaikanlagen. Hier wird das einströmende Licht direkt in Energie umgewandelt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Über ein spezielles Strommeßgerät wird dem E-Werk der Verbauch angezeigt und sozusagen wieder abgekauft.

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